
7 Tipps für den
Treppenbau
beim Hausbau
Die Treppe ist in einem Massivhaus nicht nur ein einfaches Verbindungselement zwischen den Etagen, sondern ein wichtiger gestalterischer Bestandteil, der das Gesamtbild des Hauses prägt und maßgeblich zum Wohnkomfort beiträgt. Beim Treppenbau gilt es allerdings folgende 7 Punkte zu beachten.
1. Tipp: Planung

Neben den verschiedenen Treppenformen gibt es auch zwei unterschiedliche Arten von Treppen. Denn eine Treppe kann entweder eine zurückhaltende Rolle im Bereich des Eingangs einnehmen oder Hauptakteur im Raum sein. Bei der Planung und dem Design einer Treppe ist es entscheidend, den verfügbaren Platz sorgfältig zu analysieren. Für ein kleines Haus werden Sie die Treppe anders planen als für ein großflächiges Haus, in dem viel Raum zur Verfügung steht und sich zum Beispiel auch eine freitragende Treppe anbietet. Nicht nur die Grundfläche sollte vor allem beim Treppenbau berücksichtigt werden, sondern auch die mögliche Deckenhöhe.
Vom modernen, minimalistischen Look bis hin zum klassischen, traditionellen Stil gibt es zahlreiche Optionen. Ebenso vielfältig sind die Materialien wie Holz, Beton, Metall und Glas, von denen jedes seine eigenen ästhetischen und funktionalen Vorzüge hat. Oberste Priorität hat die Sicherheit, berücksichtigen Sie daher Geländer und Handläufe. Diese können Sie vom Stil her so gestalten, dass Ihre neue Treppe zum Highlight im Wohnraum wird.
Der Entwurf einer neuen Treppe ist auch eine gute Gelegenheit, um Stauraum einzuplanen, wobei sich hier eine Podesttreppe natürlich deutlich besser anbietet als eine Wendeltreppe.
2. Tipp: verschiedene Treppenarten / Treppenformen
Es macht einen großen Unterschied, welche Treppenform gewählt wird, wobei die Laufrichtung hier den größten Unterschied macht. Geht die Treppe gerade nach oben, dann handelt es sich um eine einläufige Treppe, mehrläufige Treppen sind meist geradläufige Treppen, die durch sogenannte Podeste verbunden sind, vereinfacht gesagt, sehr breite Zwischenstufen, die zur Rast einladen. Gewendelte Treppen oder Spiraltreppen werden um ein zentrales Treppenauge herum gebaut und verbrauchen wenig Platz. Es gibt etwa bei Wendeltreppen auch sehr schmale Treppen. Doch nicht jede Treppenart passt zu jedem Haus. Hier kann die richtige Beratung viel wert sein.
3. Tipp: Genaue Berechnung und professionelle Installation

Achten Sie beim Treppenbau unbedingt darauf, dass Höhe, Breite und Steigung der Stufen den geltenden Bauvorschriften entsprechen.
Die Berechnung der richtigen Maße für die Treppe ist von entscheidender Bedeutung, um Komfort, Sicherheit und Ästhetik zu gewährleisten. Folgende Aspekte sollten Sie beachten:
Die Stufenhöhe und Steigung sind zum Beispiel wichtige Maße, die sorgfältig berechnet werden müssen, um ein angenehmes und sicheres Auf- und Absteigen zu ermöglichen. Die übliche Stufenhöhe liegt zwischen 17 und 18 Zentimetern, während das Schrittmaß bei 61 bis 65 Zentimetern liegt - ein maßgeblicher Faktor bezüglich Komfort undSicherheit. Es sollte außerdem so viel Platz sein, dass zwei Personen problemlos aneinander vorbeigehen können und auch größere Gegenstände wie Möbel transportiert werden können. Eine Standardbreite für Treppen beträgt für ein privates Haus etwa 80 bis 100 Zentimeter. Aber das sind noch nicht alle Maße, die für den Bau einer Treppe relevant sind, da kommen noch weitere hinzu wie der Neigungswinkel oder die lichte Durchgangshöhe.
Ein Treppenrechner kann Sie dabei unterstützen, erste Berechnungen anzustellen und die Treppenmaße zu berechnen.
Die Installation einer Treppe im Haus - egal, ob gerade Treppe oder Wendeltreppe - erfordert aber Fachkenntnisse und Erfahrung, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß montiert und stabil ist. Eine unsachgemäße Installation kann zu schwerwiegenden Problemen wie Instabilität oder Strukturschäden führen und die Sicherheit gefährden.
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4. Tipp: Materialwahl
Wenn die Möglichkeit besteht, eine Treppe von Grund auf zu planen, etwa, weil man ein neues Haus baut, dann kann zum Beispiel eine offene Treppe Teil des Wohnbereiches werden. Wählen Sie unbedingt ein Material, das nicht nur Ihren ästhetischen Vorlieben sowie den funktionalen Anforderungen entspricht, sondern das auch zur gewählten Treppenform passt. Es gibt verschiedene Materialien, die für den Bau einer Treppe im Haus zur Verfügung stehen. Holz, Beton, Metall und Glas sind gängige Optionen für eine Treppe mit jeweils eigenen Vor- und Nachteilen. Im privaten Bereich kommen vor allem Holztreppen oder zumindest solche mit Holzstufen zum Einsatz, da Sie dem Haus eine warme und einladende Atmosphäre verleihen. Es gibt eine große Auswahl an Holzarten und Farben - zu jedem Einrichtungsstil passend. Eine Holztreppe ist langlebig und kann auch viele Jahre später noch gut renoviert werden.
5. Tipp: Sicherheit

Die Sicherheit ist von höchster Bedeutung, insbesondere in einem Wohnbereich, in dem Familienmitglieder, Besucher und und vor allem auch Kinder regelmäßig die Treppe benutzen. Die Installation von Geländern und Handläufen entlang der gesamten Länge der Treppe ist daher unerlässlich, um einen sicheren Halt zu gewährleisten. Sie bieten nicht nur Stabilität, sondern dienen auch als Unterstützung beim Auf- und Absteigen. Darüber hinaus können rutschfeste Beläge auf den Treppenstufen angebracht werden, um das Risiko von Ausrutschen und Stürzen zu minimieren. Es gibt verschiedene rutschfeste Materialien wie Gummi, Vinyl und speziell behandeltes Holz, die für Treppenbeläge verwendet werden. Durch diese Maßnahmen können potenzielle Unfälle vermieden und die Sicherheit aller, die im Haus die Treppe nutzen, gewährleistet werden.
Zusätzlich zur Installation von Geländern und rutschfesten Belägen sollten auch andere Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, wie zum Beispiel das Vermeiden von offenen Treppenstufen, um Stolperfallen zu minimieren, das Herausarbeiten der Treppenkanten, die Installation entsprechender Beleuchtung oder das Anbringen von Treppenschutzgittern, um kleine Kinder vor dem Herunterfallen zu schützen. Auch spezielle Stufenmatten, die man etwa auf die eher glatten Stufen einer Holztreppe kleben kann, können ohne großen Aufwand zur Sicherheit der Treppe beitragen und später auch wieder entfernt werden.
6. Tipp: Geländerausführungen
Wenn man im allgemeinen Sprachgebrauch von einem Treppengeländer spricht, sind eigentlich mehrere Teile gemeint: Handlauf, Pfosten aus Stahl oder Holz und die Geländerfüllung, die entweder mit Stäben, Seilen, aus Glas oder mit Netzen gestaltet sein kann.
Durch ein Treppengeländer ist ein besonders sicherer Treppenaufstieg möglich, was vor allem für kleinere Kinder und ältere Menschen ein großer Vorteil ist. Welche konkreten Vorschriften gelten, lässt sich in der jeweiligen Landesbauordnung nachlesen, da die Regelungen nicht einheitlich sind. Zusätzlich kann man sich an der DIN 18065 Gebäudetreppen orientieren. Hier sind die baulichen Mindestanforderungen für den Treppenbau definiert. Die DIN 18065 besagt zum Beispiel, dass ein Handlauf verpflichtend ist, sobald eine Treppe drei Stufen oder mehr hat. Bei einer möglichen Sturzhöhe von bis zu zwölf Metern muss das Geländer eine Höhe von 90 Zentimetern aufweisen, darüber sind 1,10 Meter für das Geländer im Treppenhaus notwendig.
7. Tipp: Einhaltung lokaler Bauvorschriften und -normen

Es ist unerlässlich, beim Bau einer Treppe im Haus die geltenden Bauvorschriften und Normen zu beachten, die je nach Region variieren können. Diese Vorschriften legen Mindestanforderungen für Treppenmaße, Geländerhöhen, Stufenüberhänge und andere Sicherheitsaspekte fest, um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten. Es ist ratsam, einen Fachmann zu konsultieren, sich an örtliche Baubehörden zu wenden oder den Bundesverband Treppen- und Geländerbau e.V. zu kontaktieren, um sicherzustellen, dass die Treppe allen relevanten Vorschriften entspricht.
So kann eine Treppe geschaffen werden, die nicht nur den ästhetischen Ansprüchen gerecht wird und sich nahtlos in das Gesamtdesign des Hauses einfügt, sondern auch sicher und funktional ist.
Bei der Planung einer Treppe - egal ob im Neubau oder bei einer Renovierung - können Sie sich heutzutage ganz einfach unterstützen lassen. Durch entsprechende Visualisierungen können Sie sich einen realistischen Eindruck vom Material sowie von der Wirkung im Raum machen und Größenverhältnisse genauso wie Raumaufteilung noch einmal überprüfen. So sehen Sie bereits im Vorfeld, ob die geplante Treppe wirklich Ihren persönlichen Wünschen entspricht.


